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3,5 Millionen Förderung für die Bahntrasse

Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar überreichte den Akteuren des Projektes den Förderbescheid in Wipperfürth.

 

Die Realisierung eines Radweges auf der gesamten Länge der stillgelegten Bahntrasse von Marienheide über Wipperfürth und Hückeswagen bis Remscheid-Bergisch-Born fördert das Land NRW mit rund 3,5 Millionen Euro. 

 

Nach einer kurzen Vorstellung der geplanten Baumaßnahmen in der Alten Drahtzieherei, wechselten die Beteiligten - Oberbergs Landrat Hagen Jobi, Wipperfürths Bürgermeister Michael von Rekowski, Uwe Töpfer, Bürgermeister Marienheide, Uwe Ufer, Bürgermeister Hückeswagen (siehe Bild rechts; Fotografie: Philipp Ising) - an den Ort des Geschehens auf eine Brücke der ehemaligen Bahntrasse, um den Förderbescheid dort entgegenzunehmen. Besonders freute sich ein ehemaliger "Bahner" der Wippertalbahn, dass nun "seine" Trasse bald wieder belebt sein wird: "Vom Fahrrad aus wird die wunderschöne Landschaft einen ganz neuen Eindruck hinterlassen", meinte Karl Schmitz mit Begeisterung. 

 

Der Umbau der stillgelegten Bahntrasse entlang der Wipper/Wupper auf der Trasse der ehemaligen "Wippertalbahn" ist das Leitprojekt im "Wasserquintett" und zudem Bestandteil des Landesprogramms "Alleenradwege auf stillgelegten Bahntrassen NRW". Das Projekt wird aus Mitteln nach den "Förderrichtlinien Stadtverkehr – Kommunaler Straßenbau" gefördert. Die Stadt Wipperfürth betreut die Umsetzung federführend.

 

 

Weitere Information zum Projekt bekommen Sie hier.

 

 

 

 

 

Weitere Fördergelder für die Region

Oktober 2009

Für einen weiteren Projektbaustein hat die Bezirksregierung Köln Fördergelder für die Region bewilligt: Ein Wanderweg direkt von Oberröttenscheid zum Damm der Bever-Talsperre kann mit Geldern zur „Förderung von Projekten zur Aufwertung des Kulturlandschaftsraum“ angelegt werden.

Dieser Weg ist ein wichtiger Baustein zur Verknüpfung der Bever- und der Neye-Talsperre und somit zur Vernetzung des gesamten Talsperrenraums.

wasserleben

wasserleben

ist der neue Slogan, mit dem das Wasserquintett in der Öffentlichkeit bekannter werden möchte und der die Grundlage für die Identitätsbildung der Region Wasserquintett bildet.

 

… in der Region kann man ... (et)was erleben … wasser erleben … wasser leben

 

Sieben Studierende der Studiengänge Kommunikationsdesign, Industrial Design und Wirtschaftswissenschaften der Universität Wuppertal haben sich im Sommersemester damit befasst, wie das Wasserquintett besser in der Region zu verankern ist und wie dessen Identität und Bekanntheit gestärkt werden kann. Sie haben dazu ein Handbuch erarbeitet, das Entscheidern und Planern in Zukunft als Orientierung dienen wird und dazu beiträgt, das Wasserquintett zu einer unverwechselbaren Marke zu machen.

Die Präsentation der Ergebnisse hat am 11.08. an der Bever-Talsperre stattgefunden.

 

Foto: (c) www.photocase.de, Foto: Naveros

 

 

 

Die kleinste Talsperre im Wasserquintett wird 110 Jahre alt

 

Die Lingese-Talsperre ist die kleinste Talsperre im Wasserquintett. In diesem Jahr kann sie auf eine 110-jährige Geschichte zurückblicken – sie wurde 1899 in Betrieb genommen. Somit ist sie auch eine der ältesten Talsperren, die vom Wupperverband betrieben werden.

Vor dem 100. Geburtstag wurde die Staumauer (eine Schwergewichtsstaumauer erbaut nach dem Prinzip von Professor Otto Intze) umfassend saniert; 2008 wurde auch die Luftseite überholt.

Die wasserwirtschaftliche Bedeutung der Talsperre liegt im Hochwasserschutz in regenreichen Zeiten und in der Wasserabgabe in Trockenzeiten. 2008 wurde eine Wasserkraftanlage eingebaut, mit der umweltfreundlich Strom erzeugt wird.

Die Gewässergüte hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, was vor allem die zahlreichen Erholungssuchenden an der Talsperre freut. Ein attraktives Wegenetz führt um die Talsperre herum, Baden ist nicht offiziell erlaubt, wird aber geduldet. Neben Wandern und Baden ist außer Motorbootfahren die Ausübung aller Wassersportarten möglich.

Zur Attraktivität tragen maßgeblich die Uferbereiche im Osten bei, die noch naturnah ausgebildet sind. Hier herrscht eine ganz besondere Atmosphäre.

 

 

 

Informationsveranstaltung Umbau ehemalige Bahntrasse am 28. April 09

 

Rund 150 Interessierte aus den drei Kommunen Marienheide, Wipperfürth und Hückeswagen kamen am 28. April in die Alte Drahtzieherei in Wipperfürth, um sich über den Umbau der stillgelegten Bahntrasse von Marienheide über Wipperfürth und Hückeswagen bis Remscheid-Bergisch-Born in einen Rad-/Gehweg zu informieren.

Dieser wird als Rückgrat des Wasserquinttets drei der vier beteiligten Kommunen untereinander verbinden. Das ca. 6 km lange Teilstück zwischen Hückeswagen und Wipperfürth wird noch in diesem Jahr realisiert.