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7. November 2009 - Feuer | Wasser | Bever

Viel für Augen und Ohren wurde den Zuschauern geboten, die sich bei typisch bergischem Novemberwetter auf den Weg an die Bever-Talsperre in Hückeswagen gemacht hatten.

Die sonst eher quirlige Talsperre zeigte sich von einer ganz anderen Seite: Fast mystisch, mit Pyrotechnik, Gesang, besinnlichen Geschichten und besonderen Klängen.

Mehrere Hundert Besucher ließen sich von der geheimnisvollen Stimmung begeistern und verfolgten gebannt die außergewöhnliche Vorstellung auf der Talsperre (Programm s.u.).

 

Das bizarre Schauspiel bildete den Auftakt zu den Veranstaltungen der "Rheinischen Welt-Ausstellung" im Wasserquintett.

Die weiteren Veranstaltungen:

19. Juni 2010 am Heilteich in Marienheide, Motto "Wasser und Gesundheit"

Spätsommer 2010 an der Neye-Talsperre in Wipperfürth, Motto "Wasser und Technik"

Juni 2011 an Uelfebad und Wülfingmuseum in Radevormwald, Motto "Wasser und Bade- & Industriekultur"

 

Die Postkarte zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

 

 

 

 

 

Programm

 

Es ist neblig an der Bever-Talsperre, eine Regenlücke, aber das sind wir Bergischen gewohnt, davon lassen wir uns nicht abschrecken. Wir stehen am Ufer der Bever-Talsperre, schauen neugierig aufs Wasser, hier soll was passieren, was hier noch nicht passiert ist.

 

Im Nebel sieht man nicht viel. Doch, irren da nicht Geister über den Damm? Übriggeblieben von Halloween? Ein Feuerrad blitzt durch den Nebel. Plötzlich tönt ganz nah ein Nebelhorn. Nein, nein, wir sind nicht im Hamburger Hafen. Noch ein Nebelhorn? Nein, ein zweites Alphorn. Sie scheinen auf dem Wasser zu tanzen. Sind wir jetzt auf der Alm? Und da gibt’s ka Sünd?

 

Da hört man vom See her eine Geschichte, die Geschichte von "Madame Poseidon", die das Landleben und offensichtlich auch ihren Mann, den Mitinhaber des Fischgeschäftes Poseidon, satt hat und auf einem Handelsschiff als Bordkapelle anheuert. Da gibt’s a Sünd.

Und auch die Geschichte vom Wasser-Ungeheuer aus der Neye-Talsperre, das eine Dame aus Innsbruck verschlingt, ist nicht weniger skurril.

 

Plötzlich wird das Schwarz des Wassers durchbrochen, die Talsperre scheint zu brennen.

Alles ist wieder dunkel und uns wird erzählt von den versunkenen Sehnsüchten am Grunde der Talsperre: Wassermann und Wasserfrau, zwei Königskinder, das Wasser war viel zu tief, der alte Staudamm...

 

Das Sehnen steigt hoch in den nebeligen Himmel und bringt ihn zum Erglühen.

Wir sind etwas beunruhigt, doch ein bisschen Mozart versöhnt uns, wohltuende Gerüche dringen in unsere Nasen, und eine fröhliche irische Weise führt uns zum Buffet. Finale!

Text: Stefan Kuntz

 

Mitwirkende:

Stefan Kuntz, Bergisch Gladbach, Erzähler, Konzeption und künstlerische Leitung

Micaela Sauber, Hamburg, Erzählerin

Kristin Schmitz, Köln, Theaterpädagogin

Harmonika-Band Radevormwald e.V.

Uwe Gryzbeck, Gevelsberg, Pyrotechnische Inszenierung

Roland Pütz, Overath, Ralf von Tegelen, Dabringhausen, Die Alp-Träume, Bergische Schweizer

Carola Jeschke, Köln, Klarinette

Tauchclub Orca e.V. Gummersbach

 

Wir danken:

Der DLRG Hückeswagen, Herrn Landwirt Jörg Wüster, dem Wupperverband

 

 

 

Förderung durch:

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