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Offizielle Freigabe Wasserquintett Bahntrassenradweg – erster Bauabschnitt Nur sechs Wochen nach dem Spatenstich konnte am 30. Mai das erste Teilstück des Bahntrassenradwegs offiziell zur Benutzung freigegeben werden. Zwischen Wipperfürth und Hückeswagen bieten sich nun vollkommen neue Eindrücke auf und in die Landschaft. Der neue Radweg auf der Trasse der ehemaligen „Wippertalbahn“ (zuletzt Kursbuchstrecke Nr. 412) wird die Orte Bergisch-Born, Hückeswagen, Wipperfürth und Marienheide untereinander sowie mit der Region als auch überregional über Remscheid in Richtung Rhein verbinden.
Etwa 100 Radfahrer trotzten dem Regenwetter und beteiligten sich an der Sternfahrt zur Einweihung. Die Radfahrer bewegten sich von Hückeswagen auf Wipperfürth zu und umgekehrt. So kam es in der Mitte der Strecke zum sportlichen Handschlag zwischen den Bürgermeistern Uwe Ufer und Michael von Rekowski.
Das offizielle Trassenband durchschnitten (von links nach rechts): Jürgen Rittel, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Marienheide; Uwe Ufer, Bürgermeister Stadt Hückeswagen; Dr. Reimar Molitor; Geschäftsführer der Regionale 2010-Agentur; Peter Biesenbach, MdL; Viviane Stölting, Regionalmanagement Wasserquintett; Michael von Rekowski, Bürgermeister Stadt Wipperfürth; das Band hält: Thomas Kade, Stadt Wipperfürth
Fotografie: Volker Barthel
Weitere Informationen zum Projekt bekommen Sie hier.
„Wasserquintett Wanderausstellung“ feiert Premiere
Ausstellung zur wasserreichen Kulturlandschaft und den spannenden Projekten des Wasserquinetetts wurde in der Volksbank Wipperfürth – Lindlar eG eröffnet
Im Präsentationsjahr der Regionale 2010 möchte das Wasserquintett nicht nur mit Veranstaltungen auf sich aufmerksam machen, sondern der Bevölkerung die Besonderheiten des Kultur- und Landschaftsraums in ihrer Heimat vermitteln. Diesem Zweck dient die neue „Wasserquintett Wanderausstellung“, die am 17. Mai 2010 in Wipperfürth eröffnet wurde. Der feierlichen Eröffnung wohnten Vertreter(innen) der Volksbanken, der am Wasserquintett beteiligten Kommunen, dem Wupperverband, dem Oberbergischen Kreis sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger bei. Die Grußworte sprachen für die oberbergischen Volksbanken Herr Helmut Vilmar, Vorstand Volksbank Wipperfürth-Lindlar eG, Herr Prof. Dr. Wilke, stellvertretender Landrat des Oberbergischen Kreises, Herr Volker Barthel, Stadt Wipperfürth, als Vertreter für den Bürgermeister, sowie Frau Viviane Stölting für das Projektkonsortium Wasserquintett. Diese betonten vor allem die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit und lobten die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand, die in Zeiten knapper öffentlicher Kassen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Umsetzung der Ausstellung, die auf 12 Bannern zum einen den Kulturlandschaftsraum des Wasserquintetts präsentiert und zum anderen die geplanten Projekte erläutert, wurde von den Volksbanken im Oberbergischen Kreis maßgeblich unterstützt. Erweitert wird die Ausstellung durch zwei digitale Bilderrahmen die mittels Bilder, Grafiken und Fotomontagen einen „Blick in die Zukunft“ geben. Die Ausstellung ist bis zum 2. Juni in Wipperfürth zu sehen und kann zu den Öffnungszeiten der Volksbank besucht werden: Mo + Do: 8.30 - 18.00 Uhr Di + Fr: 8.30 - 16.00 Uhr Mi: 8.30 - 13.00 Uhr Im Anschluss wird die Ausstellung in Hückeswagen im Beratungszentrum der Volksbank Oberberg eG in der Bahnhofstraße 16-18 zu sehen sein. Die weiteren Ausstellungstermine werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Weitere Informationen zur Ausstellung und den Ausstellungsorten bekommen Sie hier.
Spatenstich für ersten Bauabschnitt BahntrassenwegAm 20. April 2010 wurde in Wipperfürth der offizielle Startschuss für den Umbau an der ehemaligen Bahntrasse zu einem interkommunalen Radweg gegeben. Der neue Radweg auf der Trasse der ehemaligen "Wippertalbahn" (zuletzt Kursbuchstrecke Nr. 412) wird die Orte Bergisch-Born, Hückeswagen, Wipperfürth und Marienheide untereinander sowie mit der Region als auch überregional über Remscheid in Richtung Rhein verbinden.
Nach einer Begrüßung durch den Wipperfürther Bürgermeister Michael von Rekowski , Grußworten der Bürgermeisterkollegen Uwe Ufer (Hückeswagen) und Uwe Töpfer (Marienheide), des Regierungspräsidenten, Herrn Hans Peter Lindlar, des Landtagsabgeordneten für den Nordkreis, Herrn Peter Biesenbach sowie einer Erläuterung zur Einordnung des Projekts in den Kontext der Regionale 2010 durch Herrn Dr. Reimar Molitor (Geschäftsführer der Regionale 2010 Agentur) und einer kurzen Vorstellung der geplanten Baumaßnahmen durch Volker Barthel auf der Bahntrasse im Bereich Flugplatz Neye, folgte der symbolische Spatenstich. Im Anschluss kamen die geladenen Gäste noch in den Genuss, das "Kaltrecycling in situ Verfahren" live mitzuerleben, da die Bauarbeiten schon bis zu dem ehemaligen Haltepunkt Neye vorangeschritten waren.
Weitere Informationen zum Projekt bekommen Sie hier.
Wiederaufforstung an der Neye-TalsperreAuch in diesem Frühjahr wurden in dem durch den Orkan „Kyrill“ stark geschädigten Wald an der Wipperfürther Neyetalsperre im Projektgebiet des Wasserquintetts wieder umfangreiche Pflanzmaßnahmen durchgeführt. Mit Unterstützung des Projekts Wald in Not und aus Spendenmitteln der Krombacher Brauerei pflanzten am Mittwoch, dem 07. April Vertreter der Städte Remscheid und Wipperfürth sowie des Oberbergischen Kreises 1.500 Laubbäume. Prominente Vertreter aus Remscheid, Wipperfürth und dem Oberbergischen Kreis setzten gemeinsam mit dem Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Krombacher Brauerei, Dr. Franz-Josef Weihrauch, und Dr. Christoph Abs, Leiter des Projekts Wald in Not der DBU Naturerbe GmbH, die ersten Bäume. Die Mitarbeiter des Remscheider Stadtforstamtes pflanzten auf ca. 2 ha einer Sturmschadensfläche unmittelbar an der Kreisstraße 13 einen standortgerechten Laubmischwald dort, wo zunächst Kyrill im Januar 2007 und zuletzt Xynthia einen alten Fichtenwald weitgehend vernichtet haben. Die Neye-Talsperre spielt eine wichtige Rolle in der Gesamtperspektive Wasserquintett.
3,5 Millionen Förderung für die Bahntrasse Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar überreichte den Akteuren des Projektes den Förderbescheid in Wipperfürth.
Die Realisierung eines Radweges auf der gesamten Länge der stillgelegten Bahntrasse von Marienheide über Wipperfürth und Hückeswagen bis Remscheid-Bergisch-Born fördert das Land NRW mit rund 3,5 Millionen Euro.
Nach einer kurzen Vorstellung der geplanten Baumaßnahmen in der Alten Drahtzieherei, wechselten die Beteiligten - Oberbergs Landrat Hagen Jobi, Wipperfürths Bürgermeister Michael von Rekowski, Uwe Töpfer, Bürgermeister Marienheide, Uwe Ufer, Bürgermeister Hückeswagen (siehe Bild rechts; Fotografie: Philipp Ising) - an den Ort des Geschehens auf eine Brücke der ehemaligen Bahntrasse, um den Förderbescheid dort entgegenzunehmen. Besonders freute sich ein ehemaliger "Bahner" der Wippertalbahn, dass nun "seine" Trasse bald wieder belebt sein wird: "Vom Fahrrad aus wird die wunderschöne Landschaft einen ganz neuen Eindruck hinterlassen", meinte Karl Schmitz mit Begeisterung.
Der Umbau der stillgelegten Bahntrasse entlang der Wipper/Wupper auf der Trasse der ehemaligen "Wippertalbahn" ist das Leitprojekt im "Wasserquintett" und zudem Bestandteil des Landesprogramms "Alleenradwege auf stillgelegten Bahntrassen NRW". Das Projekt wird aus Mitteln nach den "Förderrichtlinien Stadtverkehr – Kommunaler Straßenbau" gefördert. Die Stadt Wipperfürth betreut die Umsetzung federführend.
Weitere Information zum Projekt bekommen Sie hier.
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